EuroShop 2017

Die weltgrößte Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels ist nach 5 Tage in Düsseldorf mit 2.368 Ausstellern aus 61 Nationen zu Ende gegangen. Die dominierenden Themen waren die fortschreitende Digitalisierung im Handel, maßgeschneiderte Omnichannel-Lösungen und die Emotionalisierung des Shoppingerlebnisses im Geschäft.


Der Onlinehandel beflügelt aktuell die Investitionen der Branche in ihre stationären Geschäfte. Denn im Wettbewerb mit den Anbietern im Internet ist der Handel gefordert, seine Geschäfte immer attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sorgt die Verzahnung der Ladengeschäfte mit dem Internet für ganz neue Handelskonzepte. Moderne Informationstechnologie wird dabei immer wichtiger.

 

"STORCK Welt" und OPOSS Java

Die AUGUST STORCK KG stellt seit Jahrzehnten erfolgreich hochwertige Zuckerwaren und Schokoladen-Spezialitäten her. 1903 als Bonbonfabrikant gestartet, ist das Unternehmen bis heute in Familienbesitz und gehört mittlerweile zu den 10 größten Süßwarenherstellern der Welt. Über 100 Länder weltweit werden mit den einzigartigen Marken und Produkten beliefert. Mit der Neueröffnung der „STORCK Welt“ am 03.11.2016 im CentrO Oberhausen können die Besucher nun in die bunte Süßwarenwelt des deutschen Traditionsunternehmens in einzigartiges Ambiente eintauchen. Auf 180 Quadratmetern ist die Markenwelt in einem liebevoll gestalteten Laden erlebbar.


Ein neues Kassensystem für die Expansion der neuen eigenen Stores STORCK Welt mit SAP Retail Integration war das Ziel, in der auch die Werksverkaufsstellen sowie die Personalverkäufe mit ausgestattet werden sollten. Der Implementierungspartner, die ComSol AG, führte SAP Retail erfolgreich ein und OPOSS Java konnte voll integriert werden. Das Konzept von STORCK beinhaltete außerdem, dass die neue Lösung über alle Funktionen für das Wiegen von losen Waren verfügt. Auch das spezielle Ladenkonzept, mit eingebauten Kassen und Waagen in dem Kassentresen, wurde mit dem Ladenbauer abgestimmt. So konnte mit allen Projektbeteiligten in enger Zusammenarbeit die Neueröffnung zum gewünschten Termin stattfinden und OPOSS Java erfolgreich live gehen.

 

SAP Retail Integration

Stammdaten

Eine Integration ist in jedes ERP-System einfach und schnell möglich. OPOSS bietet im Standard auch für SAP Retail eine Integration an. SAP Retail stellt die Stammdaten im iDOC-Format zur Verfügung. OPOSS übernimmt die vollständigen Informationen in die Datenbank der Kassensoftware. Damit sind in OPOSS alle Stammdaten verfügbar, ohne dass eine Umsetzung der Daten notwendig ist. Bestehen neue Anforderungen, so ist keine Datenbankanpassung erforderlich. Es müssen lediglich die neuen Inhalte in der Preis- und Artikelfindung Berücksichtigung finden. Werden in SAP Retail z. B. neue Konditionsarten für spezielle Kundenpreislisten definiert, muss nur in der Kassensoftware die Preisfindung für die Kundenpreise angepasst werden.


Abverkaufs - Journaldaten

Die Journaldaten für alle Filialen und Kassen werden in EINER zentralen Datenbank gespeichert. Jeder Verkaufsbeleg wird unverzüglich in das iDOC-Format für Journaldaten formatiert und kann sofort von SAP Retail verarbeitet werden.

 

Signpad-Anbindung

Durch die digitale Erfassung der Unterschrift schaffen Sie Ordnung, sparen Zeit, Geld und Ressourcen. Denn die Unterschrift wird automatisch in das jeweilige Dokument eingefügt und an die Zentrale übermittelt. Ein Zugriff auf das elektronische, signierte Dokument ist jederzeit einfach, schnell und sicher möglich.


Die aufwendige Verwaltung und Archivierung von Papierdokumenten entfällt. Unterzeichnete Lastschriftbelege werden direkt an Ihren Netzwerkbetreiber übermittelt, der die datenschutzkonforme Archivierung der Belege garantiert. Gleichzeitig erhält Ihr Kunde selbstverständlich wie gewohnt seinen Papierbeleg mit dem vorgeschriebenen Lastschrifttext.

 

Die mobile Kasse zur Optimierung der Auftragserfassung

Mit einer mobilen Tablet-Kassen-Hardware und der Software OPOSS, erfasst der Verkäufer nach dem Verkaufsgespräch Ihre hochwertige Ware als Auftrag. Es werden lediglich Kundenkarte, Artikel und ggf. der Verkäufer eingegeben. Ist keine Kundenkarte vorhanden, werden Ersatzkarten genutzt, um den Bon zuzuordnen. Im Hintergrund erfolgt die Übertragung der Daten an die Hauptkasse.



In der Zwischenzeit wird die Ware vom Personal an die Information/Warenausgabe gebracht und dort entsichert und verpackt. Begibt sich der Kunde an die Hauptkasse, ergibt sich eine automatische Übernahme aller Warenbuchungen anhand der Kundenkarte. Nach der Zahlung erfolgt nur noch die Abholung der bereitstehenden Ware an der Warenausgabe. Besonders zu empfehlen bei hoher Kundenfrequenz zu Spitzenzeiten!

McTREK und OPOSS Java

Nach Gründung 1979 eines kleinen Outdoorbekleidungs- und Ausrüstungsgeschäftes, wurde 1995 die erste McTREK Outdoor Sports Filiale von der YEAH! AG eröffnet. Auf großen Verkaufsflächen werden für die Bereiche Wandern, Trekking, Bergsport, Fernreise und Camping hochwertige Outdoorprodukte zu günstigen Preisen verkauft. Die aktuellen Kollektionen werden ständig durch Auslaufmodelle und Sonderangebote ergänzt. Aktuell sind 35 Filialen in Deutschland zu finden.


Als die Entscheidung 2015 auf OPOSS Java fiel, begann im Juli die Umsetzungsphase, in der die erste von 35 McTREK Filialen in Betrieb ging. Der eigentliche Rollout mit den meisten Filialen wurde im August und September von der IT der YEAH! AG selbsttätig umgesetzt. Im Oktober 2015 lief OPOSS Java dann bei unserem Kunden in allen Filialen erfolgreich. Die Einführung der neuen Software erfolgte mit der klaren Zielsetzung, umfangreiche Optimierungen zu verwirklichen. Dabei wurde auch der Omnichannel Gedanke so umgesetzt, dass über den Online Shop der Bestellauftrag mit allen Einzelpositionen direkt in den Kassenbon übernommen wird. Mit der intuitiv geführten Touchoberfläche ist es nun möglich alle Anforderungen am POS einfacher und schneller abzuwickeln.

 

Anbindung: Smartphone Zahlung

Die neue Zahlungsart ermöglicht eine Zahlung per Smartphone-App. Der Kunde muss sich zuvor beim Zahlungsanbieter registrieren und einen Account anlegen. Die Aufladung des Kontos kann über Girokonten oder Kreditkarten erfolgen. Diese Zahlungsart ist nur möglich, wenn der Kunde mit seinem Smartphone eine Online-Verbindung (Internet-Zugang) zum Server des Anbieters aufbauen kann.


Und so einfach geht's: Der Kunde muss dazu die App auf seinem Handy aufrufen, eine PIN eingeben und dann den QR-Code vom Kundenbildschirm oder Signpad einscannen. Zum Schluss nur noch die Zahlung mit einem Klick bestätigen. Das war's!